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Osteoporosetherapie |
Osteoporose ist eine Krankheit,
die mit einem Verlust von Knochensubstanz verbunden ist. Beim gesunden
Erwachsenen halten sich Knochenneubildung und Knochenabbaurate die Waage. Bei
der Osteoporose ist dieses ausgewogene Verhältnis gestört: Entweder wird zu
wenig Knochen neu gebildet, oder der Knochen wird vermehrt abgebaut. Als Folge
wird der Knochen porös und brüchig. Zu Knochenbrüchen kommt es hauptsächlich an
Wirbelsäule und Oberschenkelknochen.
Heute zählt die Osteoporose zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen des
Knochens. Sie betrifft vor allem Frauen in und nach der Menopause. Sie tritt
aber immer häufiger auch bei Männern auf.
Die Folgen sind:
Der BfO möchte mit seinem vielfältigen Angeboten zur Wissens und Willensbildung dazu beitragen Sie zu stärken. Dies findet Ausdruck auch in seinem Motto:
"Gemeinsam sind wir stark"
Je nach Ursprung der Osteoporose
gibt es verschiedene Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung. Jedoch
erfordert eine erfolgreiche Therapie der Osteoporose vom Patienten mehr als nur
die regelmäßige Einnahme eines Medikamentes. Wichtig ist nämlich eine
zusätzliche kalziumreiche Ernährung, die richtige körperliche Bewegung im Alltag
und ein unter fachlicher Anleitung in Gruppen durchgeführtes Funktiostraining.
Nur durch aktive Mitarbeit des Patienten kann der Arzt erfolgreich therapieren.
Deshalb muß die oft vorhandene eigene Lethargie erst einmal überwunden werden.
Genau hier beginnt auch die Arbeit der Selbsthilfegruppen. Immerhin sind beim
BfO mehr als 16.000 Mitglieder in ca. 300 Selbsthilfegruppen organisiert. Damit
ist der BfO die größte Osteoporose-Patientenorganisation in Deutschland.
Quelltext: http://www.osteoporose-deutschland.de/