| :: ARTHROSE THERAPIE MIT KÖRPEREIGENEM EIWEISS |
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| Therapie
mit Eigenprotein: Mit einer Spezialspritze wird Blut entnommen. Sie enthält Glaskugeln, die bestimmte Blutzelle, die Monozyten, direkt nach der Entnahme durch Kontakt zur verstärkten Produktion von Arthrosehemmstoff anzuregen. Die Spritze wird in einem Wärmebehälter ins Speziallabor transportiert - die Monozyten produzieren nun immer mehr Hemmstoffprotein. |
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Nach 24 Stunden ist der Prozess abgeschlossen, nun hat sich die Menge an Hemmstoff etwa verhundertfacht. Feste Blutbestandteile werden abgetrennt und das reine Endprodukt, die Proteinlösung, in Ampullen gefüllt, eingefroren und in einer Kühlkette zum Arzt gebracht |
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Ungefähr acht Millionen
Menschen leiden allein in Deutschland
an Arthrose. Sie ist zu einer echten Volkskrankheit geworden. Eine
Arthrose kann
viele Gesichter haben, bedeutet aber immer Gelenkverschleiß,
Knorpelschaden,
Schmerz, Entzündung und Bewegungseinschränkung
- meist an Wirbelsäule, Knie-, Hand-, Hüft- oder Fingergelenken.
Die Knorpelschicht
verliert an Elastizität
und bekommt Risse, wobei der Die Krankheit ist ein schleichender, heimlich über viele Jahre hinweg und erst durch auftretende Schmerzen überhaupt bemerkt wird. Eine völlige Heilung ist möglich. Gründe für den Beginn einer Arthrose gibt es viele: Alter, Überbelastung, zu wenig Bewegung, Übergewicht, Knochenbrüche, falsche Körperhaltung, Fehlbelastung eines oder mehrerer Gelenke, Sportunfälle. neurologische Erkrankungen, Stoffwechselstörungen oder genetische Faktoren. Ihr Orthopäde kann eine Arthrose mittels Röntgen, Magnetresonanztomographie (MRT) oder Ultraschall einwandfrei feststellen. Zunächst einmal sollten Patienten ihre Lebensgewohnheiten entsprechend ändern und ihre Ernährung ergänzen durch die Einnahme von Vitamin E, Brennessel- und Weidenrindenextrakt, durch Lippmuscheln, Gelantine oder Chondroprotektiva (Dona, Chondrosulf). In der Orthopädie-Praxis erfolgt dann die konservative Therapie, um nach Möglichkeit eine Operation ganz vermeiden zu können. Hier gibt es die Auswahl zwischen pulsierender Magnetfeldtherapie (PST) öder einer Hochton-Therapie, die im Frequenzbereich zwischen 4096 und 3276H Hertz arbeitet und in tiefere Schichten vordringt. Eine weitere Therapie-Möglichkeit ist das Spritzen von Hyaluronsaure oder von körpereigenen Eiweißen (Orthokin) in das kranke Gelenk. Die letztgenannte Methode ist oben noch genauer beschrieben. Allerletzte Möglichkeit zur Eindämmung einer Arthrose ist die Operation. Hier kann der Fachmann am kranken Gelenk eine Glättung, Bohrung oder Mikrofrakturierung vornehmen. Darüber hinaus gibt es zwei noch recht junge Therapieformen, die Autologe Chondrozyten-Transplanlation (ACI) beziehungsweise den Knorpel-Knochen-Transfer (OATS), die aber langst nicht für jeden Patienten geeignet sind und nur von wenigen Fachleuten durchgeführt werden können. Mit ihrem Orthopäden sollten sie entscheiden, welche Therapie in ihrem speziellen Fall sinnvoll ist und welches Verfahren Sie sich finanziell leisten wollen. Quelle: Meine Praxis - I/2003 |
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